Anzeige

El Gordo 2018: 4 Millionen Euro liegen bei der spanischen Weihnachtslotterie im Jackpot - so spielen Sie mit

+
Spanische Weihnachts-Lotterie

El Gordo 2018: So spielen Sie die spanische Weihnachtslotterie aus Deutschland. Wir liefern Ihnen alle Informationen zum spanischen Weihnachtshighlight.

Madrid - Seit über 200 Jahren ist die „Lotería Navidad“ in Spanien eine Tradition - die jährliche Weihnachtslotterie. Bekannt ist sie im Ausland vor allem unter dem Namen „El Gordo“ - so heißt der Hauptpreis in Höhe von 4 Millionen Euro.

22. Dezember 2018 liegen 2,38 Milliarden (!) Euro im Jackpot, die sich auf alle Gewinne verteilen. „El Gordo“ bedeutet auf Deutsch übrigens „Der Dicke“, was auf die fetten Gewinnsummen zurückgeht. In Spanien ist die jährliche Weihnachtslotterie immer ein Mega-Event. Wichtig: „El Gordo“ ist keine Lotterie wie „Lotto 6 aus 49“, bei der man Nummern tippt. Die Ziehung der spanischen Weihnachtslotterie können Sie auf merkur.de* im Liveticker verfolgen.

Für alle Lottospieler hierzulande stellt sich also die Frage: Kann man auch in Deutschland an „El Gordo“ teilnehmen? Ja, kann man. Hier erfahren Sie, wie es geht. Wie Sie die Ziehung von "El Gordo" live im TV oder im Livestream sehen können, erfahren Sie ebenfalls auf merkur.de**.

El Gordo 2018: So kann man in Deutschland Lottoscheine kaufen

Früher konnte man die Lose für die spanische Weihnachtslotterie ausschließlich in den Verkaufsstellen in Spanien kaufen. Seit einigen Jahren kann man Wettscheine für El Gordo auch im Internet erwerben - auch in Deutschland kann man einen Wettschein für die spanische Weihnachtslotterie kaufen.

Lottoscheine für El Gordo 2018 kann man in Deutschland bei diesen Anbietern kaufen:

lottoland.com*

tipp24.com

lottohelden.de*

Hinweis: Bei diesen Anbietern kaufen Sie Wettanteile. Das bedeutet, dass Sie nicht offiziell an den Lotterien teilnehmen, sondern auf die Ergebnisse der jeweiligen Webseiten wetten. Sie bekommen den Gewinn daher auch direkt vom jeweiligen Anbieter ausbezahlt.

El Gordo 2018: Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Die Ziehung der spanischen Weihnachtslotterie findet 2018 (wie jedes Jahr) am 22. Dezember statt.
  • Die Lose für „El Gordo“ 2018 kann man bis 8.00 Uhr morgens am 22. Dezember kaufen.
  • Bei „El Gordo“ gibt es nur 100.000 Lose mit den Gewinnzahlen 00000 bis 99999.
  • Die Gewinnchancen auf den Jackpot liegen somit bei etwa 1:100.000.
  • In Deutschland kann man Lose für „El Gordo“ 2018 über das Internet kaufen. Anschließend erhält man die Bestätigung mit Losnummer per E-Mail.
  • Einen Wettschein für ein Zehntellos kann man in Deutschland im Internet ab 25,99 Euro kaufen.
  • Spanier kaufen bei „El Gordo“ meist ein Zehntellos („Décimo“), damit gewinnt man aber nur ein Zehntel des gesamten Lottogewinns.
  • Ein ganzes Los für „El Gordo“ kostet in Spanien 200 Euro.
  • „El Gordo“: Versteuerung, keine Versteuerung oder Doppelversteuerung?

    Gewinnen ist das Eine, den kompletten Gewinn behalten zu dürfen das Andere. In Deutschland sind Lotteriegewinne prinzipiell steuerfrei, da man sie keinem Einkommen zuordnen kann. In Spanien hingegen sind Lotteriegewinne seit 2013 zu versteuern. Nun stellt sich die Frage, ob ein Deutscher, der online ein Los für „La Lotería Navidad“ kauft, seinen Gewinn versteuern müsste.

    Deutschland und Spanien haben seit 2013 ein Doppelbesteuerungsabkommen. Damit soll vermieden werden, dass Einkünfte, die in dem Vertragsstaat erzielt wurden, nicht in beiden Staaten versteuert werden. Da Lottogewinne in Deutschland grundsätzlich nicht versteuert werden, stellt sich die Frage, ob man seinen Gewinn in Spanien zu versteuern hat.

    Laut Aussage eines Sprechers von Lottoland müsse man das nicht. „Spieler aus Deutschland, die bei Lottoland auf die spanische Weihnachtslotterie El Gordo tippen, erhalten 100 % ihres Gewinnes – ohne Steuerabzug – ausbezahlt. Auf Glücksspielgewinne entfällt in Deutschland keine Steuer, daher müssen auch vom Spieler in Deutschland keine weiteren Steuern entrichtet werden. In Spanien ist dies übrigens anders. Spieler in Spanien, die bei El Gordo (oder auch anderen Lotterien) gewinnen, müssen auf Ihre Spielgewinne Steuern bezahlen.“ Das liegt daran, dass Tipp24 seinen Hauptsitz in England hat. Dort muss man seinen Lottogewinn ebenfalls nicht versteuern. Wir haben zusätzlich zusammengefasst, wann man Lottogewinne versteuern muss.

    El Gordo 2018 : Ist die Teilnahme in Deutschland eigentlich legal?

    Grundsätzlich muss man im Hinblick auf Lotto in Deutschland festhalten: Es gibt staatliche Anbieter und private Anbieter.

    „Lotto 6 aus 49“, bei dem die Gewinnzahlen an jedem Mittwoch und Samstag gezogen werden, kommt von einem staatlichen Anbieter. Diese Lotterie wird vom Deutschen Lotto- und Totoblock als Zusammenschluss der Landes-Lotteriegesellschaften betrieben.

    In Deutschland gibt es auch ein staatliches Lotto-Monopol. Die offizielle Begründung: Der Staat wolle die Spieler vor Spielsucht schützen. So erklärte etwa Marion Caspers-Merk, die Geschäftsführerin der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, im SWR: „Wir haben nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa Lotteriemonopole, weil man ein seriöses staatliches Angebot für die Menschen zur Verfügung stellen will und gleichzeitig dafür sorgen will, dass das, was übrig bleibt, in gemeinwohlorientierte Zwecke geht.“ So förderte Lotto Baden-Württemberg im Jahr 2015 unter anderem die Bereiche Sport und Kultur mit Zuschüssen von über 130 Millionen Euro.

    Daneben gibt es aber noch sogenannte Zweitlotterien wie Lottoland, Tipp24 oder Lottohelden mit Sitz im Ausland. So ist Lottoland ein seit 2013 in Gibraltar ansässiger Anbieter solcher Zweitlotterien. Über das Internet kann man bei diesen Anbietern Weetscheine für „El Gordo“ 2018 kaufen. Ohne deutsche Lizenz berufen sich Zweitlotterien auf die Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU.

    Aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 8. September 2010 geht hervor, dass ausländische Glücksspielanbieter mit einer EU-Lizenz ihre Dienste in Deutschland vollkommen legal anbieten, wie die Berliner Zeitung berichtet. In dieser „Carmen Media“-Entscheidung wurde festgestellt, dass der deutsche Glücksspielstaatsvertrag gegen EU-Recht verstößt und dass sich ein Glücksspielunternehmen mit Sitz in Gibraltar auf die EU-Dienstleistungsfreiheit berufen könne. Das betonte auch Wilhelm Huber, Deutschlandchef von Lottoland in der Wirtschaftswoche: „Das deutsche Lottomonopol ist nicht EU-rechtskonform. Deshalb gilt für Lottoland die EU-Dienstleistungsfreiheit und damit auch die EU-Lizenz in Deutschland.“

    Auch Prof. Dr. Martin Heger, Experte für Europäisches Strafrecht an der Humboldt Universität Berlin, bewertet in der Berliner Zeitung die Rechtslage als „höchst umstritten“. „Der Europäische Gerichtshof hat die deutschen Regelungen kassiert und damit das staatliche Glücksspielmonopol.“ Heger weiter: Zwar besteht keine staatliche Garantie auf die Gewinn-Auszahlung bei Zweitlotterien für die Teilnehmer, wenn sie über Webseiten wie Tipp24 und Co. spielen, warnt die Verbraucherzentrale. Doch Zweitlotterien heben hervor, dass sie die Gewinne ausländischer Lotterien auch auszahlen.

    Was das Online-Glücksspiel - und die Teilnahme an „El Gordo“ 2018 von Deutschland aus - angeht, so gibt es offensichtlich eine rechtliche Grauzone.

    So sagt Rechtsanwalt Prof. Dr. Markus Ruttig, ein Experte für Glücksspielrecht, der Berliner Zeitung im Hinblick auf Anbieter wie Lottoland und Tipp24: „Es handelt sich bei diesen Angeboten nicht um eine Lotterie, sondern um schwarze Wetten.“ Allerdings hält er auch fest, dass solche schwarzen Wetten quasi nie verfolgt werden. „Der Vollzug ist schwierig, die Staatsanwaltschaften unternehmen nichts.“

    Zudem heben Zweitlotterien hervor, dass sie die Gewinne ausländischer Lotterien auch auszahlen. So betont Lottoland in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, dass der Gewinn von 4 Millionen Euro aus der spanischen El-Gordo-Lotterie 2015, der an einen Teilnehmer in Wolfsburg ging, korrekt überwiesen worden sei. Zudem wurde Lottoland im Juni 2018 für die Auszahlung von 90 Millionen Euro, dem größten jemals ausgezahlten Online-Gewinn, von Guinness World Records ausgezeichnet.

    El Gordo 2018: Über 2 Milliarden Euro in spanischer Weihnachtslotterie

    Heutzutage findet die Ziehung „El Sorteo de Navidad“ am Morgen des 22. Dezembers statt. Seit 1967 wird diese sogar im öffentlichen Fernsehen übertragen. Das hat einen einfachen Grund: „La Lotería Navidad“ ist in Spanien zu einem Volkssport geworden. Die fast vierstündige Ziehung verbucht dabei seit Jahren Einschaltquoten von mehr als 50 Prozent. Auch 2018 wird wieder am 22. Dezember gezogen - einem Samstag.

    El Gordo 2018: So sehen Sie die Ziehung der spanischen Weihnachtslotterie im Live-Stream

    Die Ziehung der spanischen Weihnachtslotterie 2018 wird vom öffentlich-rechtlichen TV-Sender Radiotelevisión Española (RTVE) übertragen. Zur Ziehung von „El Gordo“ 2018, die am Samstag, dem 22. Dezember ab 9 Uhr stattfindet, bietet RTVE auch einen eigenen Live-Stream. Spanisch sollte man schon können, es gibt nämlich keinen deutschen Kommentar.

    „El Gordo - Der Dicke“

    Doch was macht die spanische Weihnachtslotterie so besonders? Ganz einfach: „El Gordo“. Das ist der Hauptpreis, der Dicke genannt, und beträgt pro Los 4 Millionen Euro (Stand 2013). Fälschlicherweise denken viele Menschen, die des Spanischen nicht mächtig sind, dass „El Gordo“ ein Synonym für die spanische Weihnachtslotterie wäre. „El Gordo“ bedeutet jedoch auch ganz allgemein „Der Hauptpreis“.

    „Gordos“ gibt es nämlich viele in Spanien, sogar wöchentlich. Da findet nämlich seit einiger Zeit ein Lottospiel mit dem Namen „El Gordo de la Primitiva“ statt. Dort sind die Gewinne jedoch bei weitem nicht so hoch wie an Weihnachten.

    El Gordo 2018: Spanische Weihnachtslotterie: Schüler singen im TV die Gewinner vor

    Bei der spanischen Weihnachtslotterie geht es den Zuschauern aber nicht nur um die Gewinne. Die Show wird von vielen im Fernsehen verfolgt. Nicht nur wegen der Spannung, sondern auch wegen der emotionalen Inszenierung.

    In einer großen Trommel befinden sich 100.000 Holzkugeln, also den Losnummern entsprechend. In einer kleineren Trommel befinden sich ebenso viele Holzkugeln, wie es Preise gibt. Es fällt gleichzeitig aus jeder der Trommeln eine Kugel. Zwei Schüler des „Colegio San Ildefonso“ aus Madrid singen jeweils die Losnummer und die entfallene Gewinnsumme vor. Ebenso wird mit allen Ziehungen verfahren, bis alle Preise gezogen sind.

    Das „Colegio San Ildefonso“ ist ein ehemaliges Waisenhaus für Jungen. Früher haben elternlose Buben, die dort untergebracht waren, die Nummern vorgelesen. Mittlerweile handelt es sich um eine Schule für Mädchen und Jungen aus schwierigen Verhältnissen. Die Tradition, die Losnummern und Gewinne bei der Lotterie vorzusingen, wurde beibehalten.

    El Gordo 2018: Wenn einer gewinnt, gewinnen alle

    Das Besondere an der spanischen Weihnachtslotterie sind die vielen Tippgemeinschaften, die sich bilden. Familie, Freundeskreise, Vereine, Firmen, sogar ganze Dörfer tun sich zusammen und tippen mit derselben Nummer. Es ist sogar üblich, dass Bars, Restaurants oder Vereine Lose aufkaufen und kleine Anteile weiterverkaufen. Dabei handelt es sich nicht um „Décimos“, sondern um Mindestbeträge von 5 Euro. Nach dem Motto: Wenn einer gewinnt, gewinnen alle.

    Darauf soll die jährliche traditionelle Werbung für die Weihnachtslotterie abzielen und die Magie von „La Lotería Navidad“ vermitteln. Längst sind die Werbungen weltweit beliebt geworden. Die jährlich produzierten Kurzfilme begeistern schlichtweg jeden, der sie sieht. Seit Jahren sorgen die Werbeagenturgruppe „Leo Burnett“ und ausgewählte Regisseure für grandiose Werbefilme für die spanische Weihnachtslotterie. 2015 gab‘s sogar einen Preis in Cannes für den Werbefilm.

    El Gordo 2018: So sieht eine Ziehung bei der spanischen Weihnachtslotterie aus

    Wie funktioniert die spanische Weihnachtslotterie?

    Die Weihnachtslotterie in Spanien hat nicht nur einen beachtlich großen Hauptgewinn. Es geht nicht um wenige hohe Gewinne, sondern um viele Tausende kleine Gewinne. Insgesamt werden jedes Jahr 100.000 Losnummern (00000-99999) vergeben. Aufgrund der großen Beliebtheit werden die Nummern in sogenannte Serien eingeteilt. 2018 existieren von einem Los insgesamt 170 Serien.

    Heißt: Jede der 100.000 Losnummern wird je 170 Mal ausgegeben.

    Der Preis für ein ganzes Los beträgt 200 Euro. Da das vielen Leuten zu teuer ist, haben sich Zehntel-Lose, sogenannte „Décimos“, eingebürgert. Von einer Losnummer existieren also 1.700 Zehntel-Lose, jedes davon kostet 20 Euro. Seit Mitte Juli kann man diese Lose an einer der über 10.000 Verkaufsstellen erwerben.

    El Gordo 2018: So sieht die Gewinnwahrscheinlichkeit bei der spanischen Weihnachtslotterie aus

    Die Gewinnwahrscheinlichkeit bei der spanischen Weihnachtslotterie ist sehr hoch: Bei insgesamt nur 100.000 Losnummern werden mehr als 15.000 Gewinne ermittelt. Die Chance auf einen der Gewinne liegt somit bei 15%. Die Wahrscheinlichkeit für den Gewinn des „El Gordo“ (4 Millionen Euro) liegt bei 1:100.000.

    Wenn man also ein ganzes Los mit der Nummer des Hauptgewinns besitzt, gewinnt man 4 Millionen Euro (Stand 2018). Genauso wie jede der restlichen 169 Serien dieses Loses. Theoretisch können dieses Jahr 680 Millionen Euro nur mit „El Gordo“ gewonnen werden. Dabei ist nicht entscheidend, ob alle 170 Exemplare der Losnummer verkauft wurden. Der Gewinn pro gewonnenem Los bleibt immer gleich.

    El Gordo 2018: Die Gewinnquoten mit einem „Décimo“ (Zehntellos)

    Die Gewinne der spanischen Weihnachtslotterie sind auf 17 Gewinnklassen aufgeteilt. Folgende Quoten richten sich nach dem Gewinn eines „Décimo“:

    Klasse

    Anzahl der Losnummern

    Beschreibung

    Gewinner je Losnummer

    Proportion zum Einsatz

    1

    1

    Eine gezogene Losnummer

    400.000 €

    20.000 € pro Euro

    2

    1

    Eine gezogene Losnummer

    125.000 €

    6.250 € pro Euro

    3

    1

    Eine gezogene Losnummer

    50.000 €

    2.500 € pro Euro

    4

    2

    Zwei gezogene Losnummern

    20.000 €

    1000 € pro Euro

    5

    8

    Acht gezogene Losnummern

    6.000 €

    300 € pro Euro

    6

    2

    Eine Zahl über und eine Zahl unter der gezogenen Losnummer der GK1

    2.000 €

    100 € pro Euro

    7

    2

    Eine Zahl über und eine Zahl unter der gezogenen Losnummer der GK2

    1.250 €

    62,5 € pro Euro

    8

    2

    Eine Zahl über und eine Zahl unter der gezogenen Losnummer der GK3

    960 €

    48 € pro Euro

    9

    99

    Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK1

    100 €

    5 € pro Euro

    10

    99

    Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK2

    100 €

    5 € pro Euro

    11

    99

    Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK3

    100 €

    5 € pro Euro

    12

    198

    Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK4

    100 €

    5 € pro Euro

    13

    999

    Letzten zwei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK1

    100 €

    5 € pro Euro

    14

    999

    Letzten zwei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK2

    100 €

    5 € pro Euro

    15

    999

    Letzten zwei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK3

    100 €

    5 € pro Euro

    16

    9999

    Letzte Ziffer wie die gezogene Losnummer der GK1

    20 €

    1 € pro Euro

    17

    1794

    Gezogene Losnummern (Sogenannte „Pedreas”)

    100 €

    5 € pro Euro

    El Gordo 2018: Die Gewinnquoten mit einem ganzen Los

    Wer ein ganzes Los mit der Hauptgewinn-Nummer (“El Gordo“) kauft, erhält 4 Millionen Euro. Das sind die Gewinnquoten mit einem ganzen Los.

    Klasse

    Anzahl der Losnummern

    Beschreibung

    Gewinner je Losnummer

    Proportion zum Einsatz

    1

    1

    Eine gezogene Losnummer

    4.000.000 €

    20.000 € pro Euro

    2

    1

    Eine gezogene Losnummer

    1.250.000 €

    6.250 € pro Euro

    3

    1

    Eine gezogene Losnummer

    500.000 €

    2.500 € pro Euro

    4

    2

    Zwei gezogene Losnummern

    200.000 €

    1.000 € pro Euro

    5

    8

    Acht gezogene Losnummern

    60.000 €

    300 € pro Euro

    6

    2

    Eine Zahl über und eine Zahl unter der gezogenen Losnummer der GK1

    20.000 €

    100 € pro Euro

    7

    2

    Eine Zahl über und eine Zahl unter der gezogenen Losnummer der GK2

    12.500 €

    62,5 € pro Euro

    8

    2

    Eine Zahl über und eine Zahl unter der gezogenen Losnummer der GK3

    9.600 €

    48 € pro Euro

    9

    99

    Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK1

    1.000 €

    5 € pro Euro

    10

    99

    Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK2

    1.000 €

    5 € pro Euro

    11

    99

    Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK3

    1.000 €

    5 € pro Euro

    12

    198

    Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK4

    1.000 €

    5 € pro Euro

    13

    999

    Letzten zwei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK1

    1.000 €

    5 € pro Euro

    14

    999

    Letzten zwei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK2

    1.000 €

    5 € pro Euro

    15

    999

    Letzten zwei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK3

    1.000 €

    5 € pro Euro

    16

    9999

    Letzte Ziffer wie die gezogene Losnummer der GK1

    200 €

    1 € pro Euro

    17

    1794

    Gezogene Losnummern (Sogenannte „Pedreas”)

    1.000 €

    5 € pro Euro

    Ein ganzes Dorf gewinnt „El Gordo“ - nur einer geht leer aus

    Tippgemeinschaften sind in Spanien zur Tradition bei „La Lotería Navidad“ geworden. Ein Negativbeispiel aus Sodeto zeigt, warum: Im Jahr 2011 hat ein ganzes Dorf dieselbe Losnummer gekauft. Alle 250 Einwohner des Dorfes Sodeto in der Region Aragonien haben damals „El Gordo“ und somit insgesamt 128 Millionen Euro gewonnen. Pro Loszettel entfiel ein Gewinn von 50.000 Euro. Nur Costis Mitsotakis, ein gebürtiger Grieche, hatte damals kein Los gekauft.

    Sodeto ist ein kleines Dorf, abgeschieden, ruhig. Ein Ort, den junge Menschen verlassen und nur noch alte zurück lassen. Die Bewohner sagen, in Sodeto werde man geboren und sterbe dort.

    In einem Interview mit spiegel.de erzählt Costis Misotakis: „Verdammt! Ein bisschen Geld hätte ich gut gebrauchen können.“ Zwei Mal sagten Freunde, er solle ein Los kaufen, doch er wollte nicht. Einen Grund dafür konnte er selbst nicht nennen. Doch der Mann scheint mit sich im Reinen zu sein. „Auch wenn ich Millionär wäre, würde es hier nicht anders aussehen. Ich könnte nur schneller fertig werden.“ Gemeint ist die Renovierung seines Hauses.

    El Gordo 2018: Auch Costis Mitsotakis ist ein Gewinner

    Die Dorfbewohner haben ihren Verlierer jedoch in ihrer Freude nicht vergessen. Als Mitsotakis sein Auto reparieren lassen wollte, übernahm ein unbekannter Dorfbewohner die Rechnung. Wer es war, weiß er nicht. An einem anderen Tag wurde er von einer älteren Dame aus der Straße gefragt, was er sich wünsche. Sie wollte ihm ein Geschenk machen. „Das müssen Sie doch nicht“, entgegnete er. Doch die Dame erwiderte: „Warten Sie nur ab!“ Auch wenn Costis Mitsotakis damals bei der spanischen Weihnachtslotterie leer ausging, ein Gewinner ist er trotzdem.

    „La Bruixa d‘Or - Die Goldhexe“

    Wer sich bis zum 21. Dezember in Spanien, genauer gesagt in Katalonien, aufhält, kann sich mit einer Extra-Portion Glück helfen lassen. Unweit des Zwergstaates Andorra gibt es eine Kleinstadt namens „Sort“. Das ist katalanisch und Bedeutet „Glück“. Und Glück hatte diese Kleinstadt in den letzten Jahren häufig.

    Denn in Sort befindet sich die wohl berühmteste Lottoannahmestelle in ganz Spanien. Ihr Name ist „La Bruixa d'Or“, ebenfalls katalanisch, und heißt „Die goldene Hexe“. von 2000 bis 2010 haben nämlich fünf Mal Tickets, die bei „La Bruixa“ verkauft wurden, den Hauptgewinn bei der spanischen Weihnachtslotterie erzielt.

    Deshalb reisen jedes Jahr vor Weihnachten Menschen aus aller Welt an, um in „La Bruixa d'Or“ ihre Lose zu kaufen. „Die Leute mögen Geschichten“, erklärte Xavier Gabriel, Inhaber der Bruixa d‘Or in einem Interview mit süddeutsche.de. „Ein Ort, der Glück heißt und in dem das Glück wohnt, ist eine schöne Geschichte.“

    Es ist üblich, dass eine Lottoannahmestelle alle Serien einer Nummer kauft. Somit wird im Anschluss an die Ziehung der Lottozahlen bekannt gegeben, wo das Los in Umlauf kam. Als die Goldhexe zum ersten Mal im Jahr 1995 bei „El Niño“ den Hauptpreis gewonnen hatte, wurde Xavier Gabriel mit seinem Laden berühmt.

    Die Menschen, die jedes Jahr in Sort anreisen, um ein Los zu kaufen, erhoffen sich von dem Ort die extra Portion Glück, um bei der spanischen Weihnachtslotterie zu gewinnen. Doch Fakt ist: Jedes Los, egal von welcher Verkaufsstelle, hat dieselbe Chance auf „El Gordo“: 1:100.000.

    Dass „La Bruixa d‘Or“ häufig zu den Gewinnern zählt, hat einen logischen Grund. Die Tickets werden über die Losbude, ein Call Center und das Internet verkauft. Jährlich beträgt der Umsatz einen Wert von mehr als 100 Millionen Euro. Inhaber Xavier Gabriel erklärt die Zahlen mit gutem Marketing. „Ich verkaufe den Traum von der perfekten Zahl, ich verkaufe eine Illusion, sonst nichts, es gibt kein Glück.“

    *Partnerlink

    **merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

    tf

    Das könnte Sie auch interessieren

    Kommentare

    Liebe Leserinnen und Leser,

    wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

    Die Redaktion

    Kommentare

    Hinweise zum Kommentieren:
    In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

    Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

    Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.